Bereits in der frühen Kindheit lernen die meisten Kinder den Umgang mit dem Fahrrad. Es macht Spaß und bringt das erste Mal im Leben eine gewisse Unabhängigkeit von Mama und Papa. Nur Übung macht den Meister und ein tolles Rad bringt jedes Kind dazu nach einem Sturz noch einmal aufzusteigen.
An Kinderfahrräder werden besonders hohe Anforderungen in Punkto Sicherheit und Verarbeitung gestellt. Das Fahrrad sollte gut verkleidet sein, damit sich niemand verletzen oder stoßen kann. Gute Bremsen, funktionierendes Licht und ausreichend Reflektoren sorgen für die Verkehrssicherheit. Den richtigen Sitz, also das Verhältnis zwischen Sattel und Lenker, sollten Sie sich erstmalig von einem Fachmann einstellen lassen.
Über das Äußere des Rades lassen Sie am Besten das Kind entscheiden. Es gibt Fahrräder für alle Altersklassen in jedem erdenklichen Design, von kindlich bunt bis hin zum metallischen Alu-Look. Achten Sie beim Kauf auf ein altersgerechtes Fahrrad. Kein Fünfjähriger weiß mit einer Gangschaltung umzugehen und kein Jugendlicher möchte ein veraltetes Klapprad.
Die Qualität des Fahrrads bestimmt die Verkehrssicherheit, daher sollten Sie hier nicht sparen. Ab 150 Euro erhalten Sie bereits Fahrräder von führenden Herstellern wie Böttcher, Ferbedo oder PUKY. Zusätzlich rechnen Sie bitte noch einen verkehrssicheren Helm ein, damit Ihr Kind sich geschützt im Straßenverkehr bewegen kann.

Franz 18. Januar 2010
Was ist ein “verkehrssicherer Helm”?
shopking 19. Januar 2010
Ich werde die Kollegin, die diesen Beitrag gepostet hat mal fragen, was Sie genau damit meint
.
Ich würde jetzt einfach mal annehmen, dass es sich um einen z.B. Tüv zertifizierten Helm handelt.
MfG,
Alex
Nina 30. Januar 2010
Hallo Franz,
hallo Alex,
mit einem “verkehrssicheren” Helm ist sicherlich in erster Linie gemeint, dass der Kinderfahrradhelm optimal sitzen muss und nicht zu klein und nicht zu groß sein darf! Hierfür ist es erforderlich, dass der Kopfumfang des Kindes ermittelt wird – sinnvollerweise wählt man dann einen Kinderhelm, der noch “Luft nach oben” lässt oder im Winter auch mit einer dünnen Mütze passt.
Das TÜV-Zertifikat hat leider wenig Aussagekraft und ist mitnichten ein Garant für Qualität. Trotzdem gibt es natürlich gesetzliche Sicherheitsstandards, die (Kinder-)Fahrradhelme erfüllen müssen. Achtet auf das CE-Zeichen und den Normhinweis EN 1078, dann ist das schon mal o.k.!
Qualitätsmerkmale eines Kinderfahrradhelmes sind dann z.B. ein gut verstellbarer Kopfring und auch Kinnriemen (mit Einklemmschutz!). Auch Lüftungsschlitze mit Insektenschutznetz(!) sind im Sommer von Vorteil. Seit Jahren in diesem Bereich erfahrene Hersteller sind z.B. ABUS oder KED – die verfügen über eine große Auswahl und gute Qualität, wie Tests der letzten Jahre immer wieder bestätigt haben.
Wer möchte, kann sich unter kinderfahrradladen.de unser Info-PDF zu Kinderfahrradhlmen, angelehnt an den Test 2005 der Stiftung Warentest gerne runterladen:
http://www.kinderfahrradladen.de/media/test_tipps_fahrradhelme.pdf
Liebe Grüße
Nina Leo vom kinderfahrradladen-Team
Helmut 16. Februar 2010
Für mich wird ein Helm primär verkehrssicher, wenn er auch benutzt wird. Was nützt ein Helm, der nach der nächsten Ecke abgenommen wird, weil er unbequem ist – oder einfach optisch nicht gefällt. Übrigens – ich frage mich immer, wie Eltern ihre Kinder zum Tragen eines Helmes erziehen wollen, wenn sie selbst keinen tragen!? Wirkt irgendwie unglaubwürdig.